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Artilleriefestung Dobrošov

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Náchod
Die einmalige militärische Befestigungsanlage aus den Jahren 1937–1938 war Bestandteil der tschechoslowakischen Grenzbefestigung, die zum Schutz vor Nazi-Deutschland errichtet wurde.  
Vom Typ handelte es sich um eine Artilleriefestung, die aus mehreren Objekten bestehen sollte. Im September 1938 wurden nur der Artilleriebunker Zelený und die Infanteriebunker Můstek und Jeřáb fertiggestellt. Im Zug des Münchner Abkommens wurden die Arbeiten dann eingestellt. Die nicht ganz fertiggestellte Festung steht seit 1969 den Besuchern offen. Noch bevor Sie den unterirdischen Teil betreten, sehen Sie im oberen Geschoss die Nachbildungen von 100-mm-Haubitzen T-38, die an die ursprüngliche Ausstattung des Bunkers erinnern. Die thematische Ausstellung stellt die einmalige und europaweit größte Sammlung von Miniatur-Soldaten der Tschechoslowakischen Armee vor dem Zweiten Weltkrieg vor. An die Ereignisse vor dem Münchner Abkommen erinnern historische Aufnahmen. Rund um die Bunker führt ein Lehrpfad, der, zusammen mit der Festung, vom Regionalmuseum in Náchod verwaltet wird.
Vorwort